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Windows 2000 Server - Support ist ausgelaufen - Alternativen: Migration, Update bzw. Upgrade PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 22. Juni 2010 um 00:00 Uhr
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Windows 2000 Server - Support ist ausgelaufen - Alternativen: Migration, Update bzw. Upgrade
Zeit zu handeln!
Die Alternative - es geht auch anders!
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Endgültige Einstellung des Supports für alle Windows 2000 Produkte durch Microsoft - Stichtag: 13.07.10


Windows 2000 - Suportende: Juli 2010 Support für Windows 2000 sowie das Service Pack 2 für Windows XP beendet

Damit erfolgt seitens Microsoft für Windows 2000 grundsätzlich keine Unterstützung für die Workstation-, wie auch die Servereditionen mehr. Dies betrifft u.a. auch das Patchmanagement für über diesen Termin hinaus auftretende Sicherheitslücken!

Ein direktes Upgrade von Windows 2000 Server auf Windows Server 2008 R2 wird nicht supportet - es gibt also kein sogenanntes "Inplace-Update".

Was bedeutet das?

Besonders problematisch ist dieser Fakt für Betreiber von Windows 2000 Servern, die noch auf 32Bit-Hardware (x86-Architektur) betrieben werden - insbesondere, wenn diese Hardware entsprechend leistungsfähig, gut ausgebaut (und möglicherweise auch noch nicht abgeschrieben) ist, da Windows Server 2008 R2 nur noch als 64Bit-Version (x64) angeboten wird.

Da Serverhardware auf Betriebssicherheit und Langlebigkeit ausgerichtet ist, erscheint der weitere Einsatz derselben oft absolut sinnvoll - zu Recht.
Aber auch für 64Bit-Hardware (x64) würde zumindest eine grundlegende Neuinstallation (vermutlich mit Aufrüstung der Hardware, soweit noch möglich) in's Haus stehen.
Zudem müsste jeweils die Lauffähigkeit bereits vorhandener Software auf den jeweiligen Systemen neu evaluiert werden, um bösen Überraschungen vorzubeugen (gelegentlich wird sie auf den neueren Betriebssystemversionen nicht mehr unterstützt).

In kleineren Firmen besteht im Regelfall auch kein Interesse daran, mehrere Server parallel zu betreiben - also praktisch einfach einen weiteren Server mit entsprechend erweitertem Aufwand zu nutzen - insbesondere, wenn man mit dem bisherigen Leistungsumfang diesbezüglich absolut zufrieden war.

Die Wahl auf Windows 2000 Server als Betriebssystem fiel oft ganz einfach zu Gunsten des zur damaligen Zeit angebotenen Serversystems des Marktführers als naheliegendste Variante (so, wie es sicher auch heute noch oft ist).
Alternative (kommerzielle) Betriebssysteme verloren damals am Markt schon längere Zeit immer mehr an Bedeutung - ein Ergebnis des jahrelang geführten Verdrängungswettbewerbs des Marktführers (teilweise aber auch begünstigt durch Marketingfehler ihrer Anbieter).

Andere Alternativen waren damals, wenn überhaupt, nur dem Namen nach bekannt und wurden deshalb in eine Evaluierung erst garnicht einbezogen.
Entsprechendes Know-How war im Regelfall noch Mangelware - und die gesamte Materie wohl noch zu neu (und teilweise sicher auch in einigen Aspekten zu unglaublich): ein freies Betriebssystem, dass sich insbesondere durch Stabilität, Leistungsfähigkeit und universelle Einsetzbarkeit auszeichnet - zumal das Attribut "kostenlos" untrennbar damit verbunden war.
Desweiteren sollte es auch besonders genügsame Ansprüche an die zu verwendende Hardware stellen, bzw., je nach Einsatzzweck, besonders gut skalieren - das heißt, genau so gut mit kleinen x86 bzw. x64 Servern, wie auch z.B. Mainframes nutzbar zu sein.
Nun - die Zeiten haben sich gewandelt, und der ehemalige Außenseiter ist längst in der Lage, eine wesentliche Rolle im Betriebssystemmarkt zu spielen - die Rede ist von Linux.


Zeit zu handeln!

Es ist mit Sicherheit nicht ratsam, mit einem nicht mehr offiziell unterstützten (und damit in vielen Einsatzszenarien gefährdeten) Betriebssystem dauerhaft weiter zu arbeiten - dafür ist das Risiko in einer vernetzten Infrastruktur Angreifern zum Opfer zu fallen (z.B. durch Wirtschaftskriminalität) einfach zu groß.
Insbesondere, wenn es um den kommerziellen Einsatz geht, wäre das unverantwortlich.

Was wird erwartet?

Das typische Ziel des Einsatzszenarios ist seitens des Nutzers im Regelfall ein voll einsatzfähiges System, welches in seiner gesamten Hard- und Softwareausstattung (dazu gehört natürlich auch die Clientausstattung) voll einsatzbereit ist.
Das typische Branchenanwendungen (wie z.B. Warenwirtschaftssysteme) kaum dazugehören, ist ihm erfahrungsgemäß klar - das Vorhandensein von Standardsoftware (wie z.B. eines Officepakets) setzt er möglicherweise aber schon voraus.

Welche möglichen Vorgehensweisen sind praktikabel?

Beim Ersatz der Windows 2000 Systeme ist man in vielen Fällen nicht mehr nur auf die empfohlene Vorgehensweise des Marktführers angewiesen - sofern man nicht ausschließlich mit Software des Marktführers arbeiten will (und möglichen Alternativen von vornherein eine Absage erteilt - der Kostenaspekt spielt dann im Regelfall keine Rolle).
Selbstverständlich wird die Empfehlung des Marktführers aber immer in Betracht gezogen - und kurz vorgestellt.

Im Mainstream - die durch Microsoft empfohlene Vorgehensweise

Sie wird unter Windows 2000 Server - Ende des Extended Support zum 13.07.2010 dargestellt und empfiehlt letztlich die im Regelfall notwendige Anschaffung neuer Hardware, verbunden mit dem neuesten Betriebssystem des Marktführers.
Üblicherweise würde diese Vorgehensweise erhebliche Folgeinvestitionen in Hardware und Software nach sich ziehen.

Ein typisches Szenario wird in folgendem Artikel von Microsoft treffend dargestellt, wo insbesondere auch ein Einblick in die Lizenzpolitik des Marktführers gegeben wird: s.
Die Microsoft Produktbenutzungsrechte schnell erklärt. Hier wird u.a. außer den verschiedenen Lizenzarten eine Kunden(einkaufs)reise beschrieben, die in ihrer Gesamtheit vermutlich einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.
Aus Sicht des Marktführers ist diese Vorgehensweise sicher nachvollziehbar - dem Anwender wird damit aber bestimmt auch eine zumindest vage Vorstellung der damit verbundenen Kosten vermittelt. Klarheit wird sicher das konkrete Angebot eines ofiziellen Microsoftpartners bringen, welches vermutlich mit Ernüchterung verbunden ist, soweit alle Aspekte auch tatsächlich berücksichtigt wurden.


 

Die Alternative - es geht auch anders!

Ein völlig anderes Modell bringt der Einsatz freier Software in Ansatz.

Grundsätzlich gilt:
Die zum Einsatz kommende Software (Betriebssystem und Anwendungssoftware) ist frei erhältlich und in der angebotenen Form auch für den kommerziellen Einsatz kostenfrei. Viele Anbieter halten optional aber auch Support bzw. Programmerweiterungen für ihr Produkt bereit, welche(r) auf Vertragsbasis in Anspruch genommen werden kann. Die früher oft gehörte Aussage, dass für freie Software kein Support geboten wird, ist also nicht haltbar.
Ebenso bietet der Autor wahlweise selbstverständlich Support auf Vertragsbasis für seine Netzwerkinstallationen.
Sie können die anfallenden Kosten (je nach Bedarf) also sehr wesentlich beeinflussen, ohne grundlegende Funktionalität einbüßen zu müssen.

Die folgende (jederzeit erweiterbare) Installation umfasst alle wesentlichen Bestandteile, um ein lokales Netz als Windowsnetzwerk sofort einsatzfähig zu machen:

Auswahl wesentlicher Komponenten:

Letztlich wird die Verteilung/Verwaltung einer kompletten Softwareinfrastruktur auf Windowsclients ermöglicht.
Nehmen Sie Kontakt mit dem Autor (s. Impressum) auf, um Ihre Vorstellungen zu äußern, bzw. entsprechende Vorschläge zu erfahren!

Desweiteren steht die gesamte Power eines ausgewachsenen Linuxservers zur Verfügung - fragen Sie einfach.


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 25. Oktober 2010 um 13:30 Uhr
 
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