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Olympia 2008 in Peking (mit Web TV - Zattoo) - oder Dinge ohne Ablaufdatum PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 13. August 2008 um 07:50 Uhr

Olympia 2008 PekingDie (mindestens) zwei Seiten der MedailleLachanfall - Olympia 2008

Die älteste Neuigkeit der Welt - das Ereignis liegt zwar schon etwas zurück - dennoch - den Autor hat's gekitzelt, bei solch frappierender Kombination von Ton und Bild zu kommentieren - vermutlich auf Grund des symptomatischen Verhältnisses von Deutschland zum Rest der WeltFettnäpfchen. Eine unwiderstehliche Kraft hat ihn gezwungen, folgendes der Nachwelt zu hinterlassen ... Unschuldig. Es gibt eben Dinge, die zeitlos sind Lachanfall.Also wieder raus aus dem virtuellen Papierkorb und wieder rein in die nackte Wirklichkeit.

Der Autor kann seiner Freude ob dieses Ereignisses nicht genug Ausdruck verleihen. Das "Reich der Mitte", auf dem Weg zu alter Größe (und in Dingen des Alltags pragmatisch, wie schon immer in seiner Geschichte), ist natürlich auch für das "Reich(lein) der deutschen Mitte" ein interessantes Objekt der Begierde. Er staunt immer wieder über die Art der (um Gottes Willen nicht einseitigen Überrascht) Berichterstattung (war da noch was?). Könnte davon (aber natürlich ist das völlig abwegig Beschämt) eine Vorbildwirkung auch für das sich wirtschaftlich (und somit sozial) erneuernde Deutschland ausgehen? Ein Schelm, der Böses dabei denkt Fettnäpfchen.

Da hilft wohl nur ein tiefer (humoristischer) Einblick in die Abgründe u.a. der deutschen Seele.

Harald Schmidt und Waldemar Hartmann in Peking

Was will uns dieser Schnappschuss (ARD - 9.8.8 - Peking) zeigen bzw. sagen - man erahnt es regelrecht:

aus deutscher Sicht:

  • Deutschland hat seine stärksten Athleten an prominentester Stelle platzieren können
  • das bedeutet einen absoluten Machtanspruch auf Medaillen (natürlich nur die schwersten Geld im Kopf)
  • Leistung ist nicht von Alter oder Doping abhängig (geschweige denn von Begabung und hartem Training), sondern vom Segen des Himmels (welcher augenscheinlich erfleht wird - was schon immer Sache der Kaiserin war Cool).
  • Sollte sich diese Dynastie halten können, wird zuerst das Niederlassungsrecht in China (natürlich speziell für deutsche Firmen) umgekrempelt.
  • Am deutschen Wesen soll die (chinesische) Welt genesen (sicher wird sie das auch Lachanfall).

aus chinesischer Sicht:

  • In die "Verbotene Stadt" kommt heutzutage wirklich jeder - sogar auf den Thron Missbilligen
  • Das Kaiserhaus ist wieder auf dem Vormarsch (es wird gerade eine neue Dynastie etabliert ...)
  • Nach alter europäischer (aber nicht chinesicher) Tradition - man ist ja anpassungsfähig - wird diese Dynastie auf freiwilliger Basis importiert (und Deutschland ist ja nach eigenem Bekunden Exportweltmeister - oder doch China? Unentschieden ).
  • Das steigert die Einnahmen aus dem Tourismus (was die Briten können, können wir auch - durchbringen müssen die sich aber selbst)
  • Das verringert den Rechtfertigungsdruck für diese hypermoderne Vorgehensweise (Leasing mit Kaufoption)
  • Jedoch: seit wann erfleht die Kaiserin und nicht der Kaiser den Segen des Himmels?
  • Zweifel: Ähnelt die Kaiserin unter der Haube etwa einem bekannten, im Exil lebenden Widersacher?
  • Besteht da nicht akuter Handlungsbedarf?

aus Sicht des Philosophen (Laudse):

  • Ein Ying, ein Yang - das nennt man DAU Lachanfall.

aus Sicht des Autors:

  • Erstmalig ergibt die Einführung von Gebühren für "neuartige Rundfunkgeräte" irgendwie einen Sinn - auch wenn der Zattooplayer, mit dem diese Screenshots gemacht wurden, zwischenzeitlich wieder im Nirvana verschwunden ist...

aus Sicht aller anderen:

  • Vielleicht wird hier nur dafür gebetet, nach Olympia nicht das Schicksal des letzten Ming-Kaisers teilen zu müssen.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Oktober 2011 um 15:51 Uhr
 
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