Home Linux auf den Desktop! Ubuntu - ein Linux mit Charakter

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Ubuntu - ein Linux mit Charakter und Perspektive PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 25. September 2008 um 13:30 Uhr

Tapetenwechsel - nicht nur äußerlich

Desktopeffekt 'Feuer' mit Compiz

Quo vadis - wohin geht die Reise?

Mit etwas Abstand betrachtet (der Autor missachtet jetzt gezielt alle Scheuklappenträger des jeweiligen Betriebssystemlagers) sind die leistungsseitigen Unterschiede zwischen den (allbekannten) Systemen am Markt gar nicht SO groß. Windowsnutzer wird man typischerweise ganz einfach durch die Omnipräsenz dieses Systems (es wird einem irgendwann einfach zwangsweise "auf's Auge" gedrückt Fettnäpfchen).

Mac-Anhänger wollen in der Mehrzahl nur ganz einfach "anders sein" - und sie meinen, das zu erreichen, in dem sie ein System benutzen, das nicht die Mehrheit benutzt. Mit der Einfachheit der Bedienung ist das so eine Sache - vom "Nur einmal draufsehen" lässt sich auch kein Mac bedienen. Die meisten haben diesen trivialen Fakt nur einfach verdrängt.

Einen nicht unwesentlichen Einfluss auf das jeweilige "Image" hat eine gut geschmierte Marketingdampfwalze, die Otto Normalverbraucher zwangsweise (und wohl leider oft erfolgreich) beibringt, was "hip" ist - da braucht der nicht selbst zu denken ... Das sorgt dafür, dass zumindest die Besitzer großer Kaufhausketten (nach dem Motto "alle Jahre wieder") sich mehr schlecht als recht ernähren können Weinen. Außerdem braucht man mit der entsprechenden Grafikkarte die Zimmerheizung nicht so stark auf zu drehen - auch nicht schlecht Lachanfall.

Etwas verallgemeinert - und wie schon der Philosoph sagt (welcher war das nur gleich?): Was ich bereits kenne, lässt sich immer am einfachsten bedienen - und ist deshalb auch das Beste Lachanfall. Der Mensch genügt eben (oft unbewusst) doch dem (auch geistigen) Trägheitsgesetz. Es muss also ein Ziel geben, dass die aufzubringende "geistige Beschleunigung", um wieder eine  entsprechende Kraft zu erzeugen, lohnt - irgendwann konnte man das mal ...

Die erstaunlichste Wandlung hat sicher im Lauf der letzten Jahre Linux - der bis vor einigen Jahren noch geheimnisumwitterte Außenseiter - vollzogen. Da es sich, um ernst genommen zu werden, genauso mit Serverbetriebssystemen, wie seit geraumer Zeit auch mit Desktopbetriebssystemen messen lassen muss. ist es in Bezug auf universelle Einsatzfähigkeit und Leistungsfähigkeit zwangsweise besonders "kampferprobt" - anderenfalls wäre es wohl längst in der Schublade verschwunden.

Mit der Desktopvariante von Ubuntu haben wir es mit einer besonders gut auf Endnutzer abgestimmten Version zu tun, die sich problemlos mit kommerziellen Systemen messen kann (wie zwischenzeitlich auch die meisten anderen sogenannten Linuxdistributionen).

Der Hauptvorteil von Linux (hier n der Ausprägung Ubuntu) ist aus Sicht des Autors letztlich ganz trivial:

Das langfristig beste Preis/Leistungsverhältnis aller genannten Systeme (auch im immateriellen Sinn), verbunden mit der Gewissheit, dass dieser Vorteil auch dauerhaft erhalten bleibt - eine lohnende Langzeitinvestition also. Ubuntu zeichnet sich zusätzlich dadurch aus, dass es keine Unterscheidung zwischen kommerzieller und Communityversion gibt - es gibt also keine spezielle Version, die nur mit Supportvertrag verkauft wird - auch nicht die Long Term Support Versionen (aktuell 3 Jahre für die Desktopversion und 5 Jahre für die Serverversion) Cool - wohl z.Zt. ein Alleinstellungsmerkmal unter den großen Distributionen. Selbtsverständlich kann man natürlich dennoch kommerziellen Support dazukaufen, falls gewünscht - z.B. für Unternehmensnetzwerke.

 

die Frage der Fragen ist letztlich:

Lohnt sich der Umstieg?

die Antwort der Antworten:

Ja! - Die Einarbeitungszeit liegt nicht höher, als auch bei anderen Systemen - der Aufwand amortisiert sich in kurzer Zeit - und ist eine zukunftsträchtige Investition, da keine Gefahr besteht, beim nächsten Releasewechsel schon wieder neu kaufen oder umlernen zu müssen - Linux ist also im positiven Sinn "stetig".

Im weiteren Verlauf wird der Autor in loser Folge einige Anwendungen vorstellen, die vermutlich einen typischen Desktopnutzer besonders interessieren. Das Ganze wird als bebilderte Serie mit kurzen Kommentaren erfolgen -  einfach nur, um einen ersten Eindruck für Einsteiger oder Umsteiger zu vermitteln. Falls erforderlich oder sinnvoll, werden auch weiterführende Links integriert.

Des weiteren werden einige Möglichkeiten im Netzwerk für Routiniers vorgestellt (um den Rahmen etwas weiter zu stecken und eine winzige Andeutung des Machbaren zu geben).

Viel Spaß dabei!

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Oktober 2011 um 15:08 Uhr
 
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